GRUBER-GEMEINDE HOCHBURG

Museum Hochburg

 

Franz Xaver Gruber wird am 25. November 1787 als fünftes von sechs Kindern in Unterweizberg, Gemeinde Hochburg, am Rande des oberen Weilhartforstes in eine Kleinbauernfamilie geboren. Acht Jahre zuvor wurde durch den „Frieden von Teschen“ der Bayerische Erbfolgekrieg, auch „Erdäpfelkrieg“ genannt, beendet, bei dem das bayerische „Innbaiern“ an Österreich fiel und seither „Innkreis“ genannt wird.

In eine schlechte Zeit geboren
Es ist überliefert, dass sich die Bevölkerung und die durchziehenden Soldaten nahezu ausschließlich von Erdäpfeln ernähren mussten. Um in der schlechten Zeit überleben zu können, ist der Vater zudem Leinenweber. Der Sohn soll sein Nachfolger werden; er musste bereits als Kind am Webstuhl arbeiten. Der „Franzl“ weiß, dass der Vater sein Bestreben, Lehrer und Organist zu werden nicht unterstützt. Ja, er muss befürchten, dass, wenn er auf deiner auf einen Karton aufgetragenen Klaviatur Fingerübungen machte, bestraft werden würde. Doch der Dorfschullehrer erkennt die Neigungen und Fähigkeiten des Schülers und fördert ihn. Er erteilt ihm Musik- und speziell Orgelunterricht. Er bereitet ihn auf den Lehrerberuf vor.

Szene aus dem TV-Film „Die Visionen von zwei jungen Menschen“. Gruber in Hochburg